Veranstaltungen

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Aktuelle Veranstaltungen

 


Ausstellungsrundgang: Tracing Utopia

Mit deutsch-chinesischen Nachwuchskuratoren auf den Spuren utopischen Denkens am 6. Juli 2017

Hausansicht Shanghai, Tracing Utopia, IKM 2017, Foto: Angelika Diegel

Jeweils sechs junge Nachwuchskuratoren und -kuratorinnen aus Deutschland und China inszenieren im ZKR einen gemeinsamen Kunstparcours zum Thema Utopie. Inspiriert durch die kuratorische Arbeit der documenta in Kassel und der Skulptur Projekte in Münster entstehen eine temporäre Ausstellung im ZKR nebst verschiedenen Performances im Außenraum, darunter eine ornithologische Führung durch den Schlosspark. Tracing Utopia untersucht utopisches Denken mit künstlerischen Mitteln und wird in der Kunststiftung Starke in Berlin-Grunewald sowie im ZKR und dem angrenzenden Schlosspark präsentiert.    

Ein Projekt des Instituts für Kultur- und Medienmanagement (IKM) der Freien Universität Berlin und der Central Academy of Fine Arts (CAFA), Beijing in Kooperation mit dem ZKR.

Ausstellungsrundgang Tracing Utopia
Donnerstag, 06. Juli 2017 | 18 - 21 Uhr
Schlosspark Biesdorf
Eintritt frei    

 

Sonderveranstaltung zu Otto Nagel

Vortrag und Filmvorführung zum Gedenken an den Maler und Kulturpolitiker

Otto Nagel, Bundesarchiv Bild, Erstellt: 1950
Otto Nagel, Bundesarchiv Bild, Erstellt: 1950wurde vorgeschlagen: ADN-Bild 25.3.50 Prof Nagel
Otto Nagel lebte bis zu seinem Tode am 12. Juli 1967 in Berlin-Biesdorf. Zu seinen 50. Todestag widmen das ZKR und das Kulturamt des Bezirks Marzahn-Hellersdorf dem Maler und Kulturpolitiker eine Sonderveranstaltung.

Wolfgang Brauers Vortrag Hochgeehrt und kaltgestellt. Otto Nagels Biesdorfer Jahre sowie der von Mathias J. Blochwitz eingeführte Dokumentarfilm  ... als ob es gestern war. Walli Nagel betrachtet ihr Leben von Wolfgang Dietzel bieten Gelegenheit, die Person Otto Nagel und seine Frau Walli von einer ganz persönlichen Seite kennenzulernen.

 

 

Mittwoch, 12. Juli 2017 | 18 – 21 Uhr
Eintritt frei

Lecture: Arch+ features Zwischen Räumen

Ein Vortrag von Mark Wigley zu Gordon Matta-Clarks Anarchitecture am 16. Juli 2017

Anarchitecture diskutieren die Themen Raum, Architektur, Kunst und Anarchie. Von Gordon Matta-Clark und befreundeten KünstlerInnen im New York der 1970-Jahre gegründet, stellte die Gruppe ihre Ergebnisse in der 112 Greene Street Gallery aus und veröffentlichte Teile davon in der Zeitschrift Flash Art. In ihren Arbeiten zelebrieren Anarchitecture die Bedingungen, die einen Ort – auch jenseits menschlicher Gestaltung – beschreiben und bestimmen. Ihre Fotografien etwa zeigen zerlöcherte Fassaden und umgekippte Denkmäler, Zugunglücke und schwimmende Häuser.
Für Arch+ features Zwischen Räumen analysiert der international renommierte Architekt und Autor Mark Wigley am 16. Juli 2017 im ZKR Anarchitecture, das OEuvre von Gordon Matta-Clark und das Wesen der Architektur.

Über Mark Wigley: Der in Neuseeland geborene Architekt und Autor kuratierte u.a. die Ausstellung Deconstructivist Architecture im MoMA und gehört zu den Gründern des Volume Magazins. Von 2004 bis 2014 war Wigley Dekan der New Yorker Columbia University's Graduate School of Architecture, Planning and Preservation.

Sonntag, 16. Juli 2017 | 15 Uhr
Eintritt frei

Lange Nacht der Museen: ANSPIEL

Ein Blick hinter die Kulissen mit Seraphina Lenz am 19. August 2017

Seraphina Lenz : ANSPIEL: Probe 2017
ANSPIEL von Seraphina Lenz setzt das Verhältnis der BürgerInnen in Marzahn-Hellersdorf zur Internationalen Gartenausstellung IGA Berlin 2017 in Szene. Wie denken Menschen über diese Veränderung ihrer Umgebung? Spielerisch werden Möglichkeiten des öffentlichen (Aus-)Handelns vorgeschlagen und das Stadtbild einbezogen: ob als Plattenbau, englisches Cottage oder Seilbahnkabine. Zur Museumsnacht können BesucherInnen Geschichten der Mitspielenden erfahren, Filme anschauen oder selbst aktiv werden.

Samstag, 19. August 2017 | 18 - 02 Uhr
Eintritt nur mit dem Ticket zur Langen Nacht der Museen möglich
Eintritt 18 €, ermäßigt 12 €


SAVE THE DATE

Donnerstag, 20. Juli 2017 | 18.30 Uhr
Urbane Archäologie
Andrea Pichl im Gespräch mit Christian Hiller

Donnerstag, 10. August 2017 | 18.30 Uhr
Architekturen im Verschwinden
Artist Talk mit Isa Melsheimer

Samstag, 12. August | 15 Uhr
Künstlerinnenführung durch Zwischen Räumen
mit Ursula Strozynski und Dr. Angelika Weißbach

Mittwoch. 23. August- Freitag 25. August 2017| 10 - 15 Uhr
Workshop „Jugend im Museum“:
KOMISCHE-PFLANZEN-TRICK-FILM
Teilnahmegebühr: 42 Euro + Materialgebühr 4 Euro + Schnittgebühr 8 Euro
Anmeldung via E-Mail: info@jugend-im-museum.de

 

 


Vergangene Veranstaltungen

Performance: Schwarze Kanäle

Mit Else Gabriel und Studierenden der Weißensee Kunsthochschule Berlin am 10. Juni 2017

William S. Burroughs, "Towers Open Fire", Collage Prof. Else Gabriel
Ihre Inspirationsquellen reichen von der propagandistischen DDR-Fernsehsendung Der Schwarze Kanal mit Karl-Eduard von Schnitzler über die Mechanismen der Stillen Post bis zu den Regenrohren  von Schloss Biesdorf: In einer mehrtägigen Raumstudie und begleitenden Feldforschungen erkunden die Künstlerin und Professorin Else Gabriel und Studierende der Weißensee Kunsthochschule Berlin das ZKR und die Ausstellung Zwischen Räumen sowie den umliegenden Park. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse präsentieren die Studierenden in Form der Performance „Schwarze Kanäle“ am Samstag, den 10. Juni ab 15 Uhr. Minimalinvasive Eingriffe treffen auf eine klassizistische Turmvilla, einen historischen Schlosspark und den umliegenden Stadtraum. Die erste Uraufführung im ZKR!

Samstag, 10. Juni 2017 | 15 Uhr
Eintritt frei

Kuratorenführung: Zwischen Räumen

Führung mit Katja Aßmann (ZKR) und Dr. Angelika Weißbach (Kunstarchiv Beeskow) am 11. Juni 2017

 

Wie formen politische und wirtschaftliche Interessen den urbanen Raum? Welche Grenzen und Machtgefüge sind ihm eingeschrieben? Und mit welchen künstlerischen Mitteln können sie sichtbar gemacht oder überwunden werden?

In der Ausstellung Zwischen Räumen beleuchten 15 KünstlerInnen Fragen des urbanen Lebens und dessen Widersprüche. Die Ausstellung setzt Werke von Gordon Matta-Clark und Sichten auf den Stadtraum Ost-Berlins in einen Dialog mit aktuellen Positionen. Vom New York der 1970er Jahre, über Ost-Berlin in den 1980ern bis hin zum globalen Dorf der Gegenwart vereint die Schau unterschiedliche Bezugsräume – und bewegt sich damit selbst „wwischen Räumen“. Die gezeigten KünstlerInnen eignen sich ungenutzte Räume an und verleihen unscheinbaren Zwischenräumen immer wieder neue Formen.

Am Sonntag, den 11 Juni um 11 Uhr führen die ZKR-Direktorin Katja Aßmann und Dr. Angelika Weißbach vom Kunstarchiv Beeskow gemeinsam durch die Ausstellung.

Künstlerpositionen:

Annemirl Bauer (DEU), Sibylle Bergemann (DEU), Simon Faithfull (UK), Antje Fretwurst-Colberg (DEU), Brigitte Fugmann (DEU), raumlaborberlin (DEU), Gordon Matta-Clark (US), Isa Melsheimer (DEU), Sabine Peuckert (DEU), Andrea Pichl (DEU), Marjetica Potrč (SVN), KUNSTrePUBLIK (DEU), Tomás Saraceno (ARG), Diana Sirianni (ITA), Ursula Strozynski (DEU)

Sonntag, 11. Juni 2017 | 11 Uhr
Eintritt: 8 Euro inkl. Ausstellungseintritt

Diskursives Dinner: FOOD 2017

Eine Reflexion auf Gordon Matta-Clark mit raumlaborberlin und Studierenden der Universität der Künste Berlin am 1. Juni 2017

Food 2017 mit Prof. Markus Bader und Studierenden der Universität der Künste Berlin

Gemeinsam mit seiner Freundin Carol Goodden und anderen Künstlern gründete Gordon Matta-Clark 1971 das Restaurant und die gleichnamige Künstler-Kooperative „Food“. Im New York der 1970er wurde Food binnen kurzer Zeit zur Plattform und zum Treffpunkt der Kunstszene, um zu kochen, zu tanzen, zu diskutieren und gemeinsame Aktionen ins Leben zu rufen.
Mit Food 2017 – Kulinarische Leidenschaften und Kunstproduktion lassen raumlaborberlin und Studierende der Universität der Künste Berlin diesen Geist wieder aufleben und laden am 1. Juni 2017 zu einem diskursiven Dinner ins ZKR. Dabei wird das Kochen zur „raumgebenden“ Performance mit GastköchInnen und ReferentInnen der UdK Berlin –unter ihnen die international renommierte Architektin und Künstlerin Marjetica Potrč und das Berliner Künstlerduo Various & Gould. Wir freuen uns über jeden, der mitwirken möchte.

Über das Kollektiv: Seit 1999 arbeitet raumlabor, bestehend aus acht Architekten, in einer kollektiven Netzwerkstruktur zusammen. Ausgehend von Berlin wirken sie an den Schnittstellen zwischen Architektur, Stadtplanung, Kunst und Intervention. In ihren Projekten adressieren sie Raum, Stadt und Stadtumbau als kulturelles Projekt und als Prozess.

Begrenzte Platzzahl. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich: td@zkr-berlin.de

 

Artist Talk: The Soweto Project – or how we became irrelevant

Artist Talk mit Marjetica Potrč und Christian Hiller am 20. Mai

Matjetica Potrc: Ubuntu Park All rights reserved by Radoš Vujaklija
Matjetica Potrc: Ubuntu Park All rights reserved by Radoš Vujaklija
Soweto liegt in der Südafrikanischen Metropolregion Johannesburg. Aus dem Zusammenschluss mehrere Township-Siedlungen entstanden, wurde es mit dem „Aufstand von Soweto“ 1976 zum Sinnbild des Widerstands gegen die Apartheid. 2014 entwickelte die slowenische Künstlerin Marjetica Potrč mit Studierenden der HFBK Hamburg ein Projekt im Zentrum von Soweto. Mit „Ubuntu Park“ verwandelten sie eine verwahrloste Mülldeponie in einen gemeinschaftlich organisierten Ort für die Nachbarschaft. Ein öffentlicher Raum, der lange Zeit Symbol staatlich angeordneter Rassentrennung war, wurde so gemeinschaftlich neu gestaltet und genutzt. Bei unserem nächsten Artist Talk „The Soweto Project – or how we became irrelevant“ stellt Marjetica Potrč das Projekt zusammen mit Nuriye Tohermes und Finn Brüggemann aus der Klasse Design for the Living World der HFBK Hochschule für bildende Künste Hamburg im Rahmen der Ausstellung Zwischen Räumen im ZKR vor.

Die Veranstaltung wird von Christian Hiller moderiert und in englischer Sprache stattfinden.

Zur Künstlerin: Marjetica Potrč arbeitet als Künstlerin und Architektin in Ljubljana (Slowenien) und Berlin. Ihr interdisziplinäres künstlerisches Werk umfasst ortsspezifische Arbeiten, soziale Projekte, architektonische Fallstudien und Zeichnungen. 

 

Lecture Performance: Buster Keaton & das zweite Gesetz der Thermodynamik

 Lecture Performance mit Simon Faithfull am 30. April 2017

Links: Buster Keaton, One Week, 1920 (Film Still); Rechts: Gordon Matta-Clark, Splitting, 1974 (Photograph
​ ​Buster Keaton war nicht nur prägender Filmemacher des frühen 20. Jahrhunderts, sondern  auch inspirierender Bildhauer und Performer. In Keatons (Film-) Welten steht der Protagonist einem feindlichen Universum gegenüber, in dem alles Mögliche buchstäblich schiefgeht. Die Betrachter entwickeln Mitgefühl für seinen Figur, die dieser Entropie heldenhaft – aber aussichtlos – die Stirn bietet. Zu den künstlerischen Erben Keatons zählt nicht zuletzt der New Yorker Künstler Gordon Matta Clark. Mit seiner performativen Lesung 'Buster Keaton & The 2nd Law of Thermodynamics' (Buster Keaton und das zweite Gesetz der Thermodynamik) beleuchtet Simon Faithfull die Kräfte der Entropie und ihre künstlerische Rolle sowohl im Werk von Gordon Matta-Clarks als auch in den Filmen von Buster Keaton.

Tour: Marzahn-Spaziergang mit Erik Göngrich

Ein künstlerische Erkundung am Sonntag, den 26. März

Die zwei Nachbarbezirke Marzahn und Lichtenberg verbindet mehr als ihre geographische Lage im Osten Berlins. Nach ihrem Verhältnis fragt Erik Göngrich in seinen Stadtspaziergängen: Ist Marzahn die Peripherie von Lichtenberg oder ist Lichtenberg das Zentrum von Marzahn? Wie gehen die Stadtlandschaften beider Bezirke ineinander über – und an welchen Stellen ist der Städtebau bisher lückenhaft? Der Berliner Künstler untersucht den Stadtraum und seine Geschichten, schärft den Blick für scheinbar Gewöhnliches und sucht Möglichkeiten, den urbanen Raum zurückzuerobern. Durch Lichtenberg ist Göngrich bereits spaziert; am Sonntag, den 26. März 2017 lädt er erstmals zum Spaziergang nach Marzahn.

 

Artist Talk: Wem gehört die Natur? 

Mit Olaf Wegewitz und Jeannette Brabenetz am 30. März

Fragen der Zugehörigkeit und Aneignung von Boden und Natur beschäftigen den Künstler Olaf Wegwitz bereits seit den 1980er Jahren. In seiner Idee „Respektiertes Areal“, zuerst künstlerisch umgesetzt 2006 auf der Halde Beerwalde, fordert er, Bodenflächen aus dem Grundbuch austragen, um sie der Natur zurückzugeben. Wegewitz ersetzt Ökonomie durch Ökologie – und formuliert damit eine Leitidee seines künstlerischen Werks. Wegewitz beobachtet Naturprozesse und studiert naturphilosophische Schriften. Die so gesammelten Erkenntnisse fließen in die „Bucharbeit“ des Künstlers ebenso ein, wie in seine Arbeiten für den öffentlichen Raum.
Bei unserem Artist Talk „Wem gehört die Natur?“ am 30. März 2017 um 19 Uhr spricht Kuratorin Jeannette Brabenetz mit Olaf Wegewitz über sein künstlerisches Schaffen, seine Naturstudien und seine Gedanken zum Spannungsverhältnis von Mensch, Natur und öffentlichem Raum.

Zum Künstler
1949 in Schönebeck geboren, absolvierte Olaf Wegewitz zunächst eine Ausbildung als Traktorenschlosser. In Leipzig nahm er Malereiunterricht bei Prof. Hans Schulze und in den Malateliers der Nichtstaatskünstler. Seither erweitert er das Spektrum seiner künstlerischen Techniken unentwegt. Bis heute bearbeitet er ein 5 Hektar großes Areal mit Streuobstbeständen und hat eine Vielzahl von Arbeiten im öffentlichen Raum realisiert. Seit 1981 lebt Olaf Wegewitz in Huy-Neinstedt.

Verkostung: Elixir Bar

Mit der australischen Künstlerin Janet Laurence am 6. April 

Ein Abend voller Alchemie und erlesener Drinks aus heimischen Gewächsen – so lässt sich die Elixir Bar von Janet Laurence wohl am besten beschreiben. Gemeinsam mit der naturverbundenen Künstlerin laden wir BesucherInnen am 6. April 2017 ein, die Aromen und Anekdoten der Pflanzenwelt mit allen Sinnen zu erforschen.
Erstmals zur Echigo Tsumari Arts Triennale in Japan präsentiert, können Gäste an diesem Abend Drinks verkosten, die von Janet Laurence eigenhändig aus regionalen Zutaten zubereitet werden - und sich bei dieser Gelegenheit auch mit der Künstlerin zu ihren vielfältigen Projekten und Experimenten austauschen.

 

 

Zur Künstlerin:

Janet Laurence wurde 1947 in Sydney geboren, wo sie lebt und arbeitet. Als Bildhauerin nutzt sie unterschiedliche Medien in ihren Installationen. Sie arbeitet ortsspezifisch und häufig in Kooperation mit Architekten, Landschaftsarchitekten und Naturwissenschaftlern.

Workshop: Klangschalen-Experimente mit Jeppe Hein

Kreativer Workshop am

ACHTUNG: Der Workshop mit Jeppe Hein muss zu unserem großen Bedauern aus persönlichen Gründen abgesagt werden. Wir bemühen uns um einen Ersatztermin und werden diesen rechtzeitig bekanntgeben. 

Auf seiner Reise nach Thailand lernte Jeppe Hein das Spiel mit traditionellen Klangschalen kennen. Von ihren heilenden Kräften fasziniert, ließ der Künstler sich in dieser besonderen Spieltechnik unterrichten und entwickelte daraus einen eigenen Workshop: Im Klangschalen-Workshop mit Jeppe Hein schaffen Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihr eigenes Kunstwerk. Rhythmische Schläge versetzen die Schalen in Schwingung und übertragen die enthaltene Farbe allmählich aufs Papier. Die entstehenden Muster bilden die angeschlagenen Töne ab – zeugen dem Künstler zufolge aber auch von der Persönlichkeit der Spielenden.
Wir freuen uns, Jeppe Hein mit seinem Workhshop in unserem Haus zu begrüßen! In zwei Gruppen können Interessierte das ZKR an einem Samstag mit Farbe, Klang und Schwingung füllen.  

 

 

Vortrag: (Wieder-)Entdeckungen im Kunstarchiv Beeskow

Ein Vortrag mit Dr. Angelika Weißbach

Angelika Weißbach zur Eröffnung des ZKR im September 2016, (Foto: Frank Sperling)
Über 20.000 Objekte beherbergt das Kunstarchiv Beeskow heute. Der weit größte Teil gehörte vor 1989 den Parteien, Organisationen und Staatsorganen der DDR und war in öffentlichen Erholungsheimen, Geschäftsstellen und Gästehäusern zu finden. Angelika Weißbach hat sich bereits in verschiedenen Projekten dem kulturellen Erbe der DDR gewidmet und ist seit 2015 am Kunstarchiv Beeskow tätig. Am 9. Februar gab sie im ZKR Einblick hinter die Kulissen und in den reichen Bestand des Archivs.

Der Vortrag wurde organisiert von der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf und der Stiftung OST-WEST-BEGEGNUNGSSTÄTTE Schloss Biesdorf e.V.

 

Artist Talk: California Dreaming

Ein L.A. Abend mit Martin Kaltwasser

Ein Jahr lang lebten Martin Kaltwasser und Folke Köbberling

???? in Los Angeles und erforschten die utopischen Momente der kalifornischen Mega City. Dem Ideal der "Großen Freiheit" stehe dort die Lebensaufgabe gegenüber, sich ein angemessenes Einfamilienhaus zu kaufen. Daher werde auch der letzte Quadratmeter für den Häuserbau genutzt. Mut zum Risiko und amerikanische Zuversicht zeigten sich wiederum darin, wieviele Häuser an Abhängen und Klippen der von
Erdbeben bedrohten Stadt stehen.
Natürlich prägen typisch amerikanische Highways das Stadtbild – ebenso wie den Alltag der Bewohner: „Man lebt selbstverständlich mit dem Auto, wie man mit dem Stau lebt.“ So wurde der Künstlerfamilie, die ausschließlich das Fahrrad in der Stadt nutzte, mit einer "Mischung aus Skepsis und Mitgefühl" begegnet. Autofreie Sonntage und eine wachsenende Fahrradbewegung seien in der sprichwörtlichen Autotsadt neue Entwicklungen, berichtete Kaltwasser. Denn gerade durch seine breiten Boulevards und symmetrischen Straßen sei Los Angeles eigentlich „die perfekte Fahrradstadt“.

Artist Talk: Fremdsein als Identität 

Gespräch mit Nuria Quevedo am 8. Dezember

Am 8. Dezember waren die Künstlerin Nuria Quevedo und die Kuratorin Angelika Weißbach vom Kunstarchiv Beeskow zum Künstlergespräch bei uns zu Gast.

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Die in Barcelona geborene Künstlerin erinnerte sich an ihre Zeit als junge katalanische Einwanderin in der DDR: „Ost-Berlin war ein Schock, aber auch ein Abenteuer. Nicht der Ort, sondern die Stimmung der Menschen im Nachkriegs-Berlin waren für mich schwierig zu erfassen.“ So erfand die Künstlerin eine zweite, fiktive Persönlichkeit, die sich nicht zuletzt aus ebenjener Exil-Erfahrung speiste: „Die Frage, was aus mir geworden wäre, wenn ich nicht in die DDR gekommen wäre und die unscharfen Gefühle, die ich mit diesem anderen möglichen Leben verband, haben mich stets begleitet.“
Heute fühle sich Quevedo gleichermaßen „katalanisch, spanisch und deutsch.“ 

 

Artist Talk: Zur Choreographie von Landschaft 

Gespräch mit mit atelier le balto am 17. November

Bei unserem Artist Talk am 17. November haben atelier le balto ihre Gedanken und Projekte „zur Choreographie von Landschaft“ mit den Gästen im ZKR geteilt.

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Dem Kollektiv aus Landschaftsarchitekten und Künstlern gelingt es durch minimale Eingriffe immer wieder, verborgene Schönheiten der Natur herauszuarbeiten. Im offenen Gespräch wurde anschließend sowohl die Bedeutung des einzelnen Moments für das individuelle Naturerlebnis erörtert, als auch die besondere Herausforderung, eine sich ständig verändernde Landschaft zu gestalten. Denn ganz „fertig“ wird ein Garten nie – doch ist es ebendieser Reiz des Unvollendeten, den sich atelier le balto in ihrer Arbeit zu eigen machen.  
Aktuell realisiert atelier le balto das Areal für den IGA-Campus auf der IGA Berlin 2017.