Künstler

Über die Künstler*innen

Folgende Künstler*innen erkunden den Spreepark in diesem Jahr:

Ursula Maria Berzborn (Erinnerungslabor)

Die Regisseurin, Performerin sowie Bühnen- und Kostümbildnerin Ursula Maria Berzborn lebt und arbeitet seit 1987 in Berlin. Nach ihrem Meisterschüler-Studium im Bühnenkostüm an der HdK Berlin, gründete Berzborn 1996 die Performancegruppe Grotest Maru und war von 2006 – 2018 Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater im Öffentlichen Raum. Für ihr Erinnerungslabor im Spreepark kooperiert sie mit Tom Mustroph (Autor und Dramaturg) und Hanna Zimmermann (Bühnenbildnerin), sowie Sergio Serrano (Performance) und Ole Jacobs (Videodokumentation).

Sabine Zahn („…wie ein Vogel zu fliegen“)

Sabine Zahn studierte Theaterwissenschaft und Journalistik in Leipzig und absolvierte die Schauspielausbildung an der Scuola Teatro Dimitri (Hochschule für Körpertheater). Seit 2005 entwickelt sie choreografische Arbeiten, die oftmals auf interaktive Weise einen körperlichen Zugang zu spezifischen Orten ermöglichen. Zusammen mit dem Architektenkollektiv raumlaborberlin entwickelt sie außerdem Arbeiten zu urbanen und gesellschaftlichen Fragen. Sabine Zahn ist Teil von AREAL – artistic researchlab Berlin und leitet diverse Projekte kultureller Bildung in Kooperation mit unterschiedlichen Institutionen.

Sabine Zahn bei ihrem Workshop "...wie ein Vogel fliegen", Spreepark, 2019, Foto: Frank Sperling

Jana Korb (Vergangene Kunst)

Jana Korb ist Luftartistin, Performerin, Künstlerin und Produzentin in Berlin. Mit dem Aerial Theater erprobt sie die Idee eines Narrativen Zirkus und konzipiert Performances für den öffentlichen Raum. 2014 gründete sie gemeinsam mit weiteren Künstler*innen und Produzent*innen das Forum Neuer Zirkus in Berlin und ist aktuell Vorstandsmitglied im Bundesverband für Theater im öffentlichen Raum.

Lukas Matthaei und Sebastian Quack (PLÄNTERWÖRLD 2  getunte Attraktionen)

Seit 2018 arbeiten Sebastian Quack und Lukas Matthaei zusammen mit dem ZKR an ihrem Projekt „Plänterwörld“ im Spreepark. Die beiden sind alte Bekannte, Performer, Spieledesigner, Regisseure, und Vergnügungsforscher. Dementsprechend sind auch ihre interaktiven Inszenierungen urbaner Landschaften an den Schnittstellen von Spiel, Partizipation und Stadtgesellschaft angesiedelt.

Sebastian Quack arbeitet als Künstler, Kurator und Spieledesigner in Berlin. Er ist Gründungsmitglied des Netzwerks „Invisible Playground“ und Co-Kurator von „Playpublik“. Lukas Matthaei arbeitet als freier Regisseur in Berlin und kollaboriert seit 2000 unter dem Label matthaei & konsorten mit unterschiedlichen Akteur*innen zu Themen rund um den urbanen Raum. Er konzipierte bereits zahlreiche Workshops und Lectures im In- und Ausland.

Bei "PLÄNTERWÖRLD 2" wirken außerdem mit:
Tobias Brunwinkel, Amelie Cayre, Andreas Costrau, Robert Janning, Athina Lange, Uwe Niksch, Ferdinand Pechmann, Christoph Pisarz, Tamara Rettenmund und Matthias Vernaldi

Dank an: Raul Krauthausen, be.able, GIBDA, Pfeffersport, Theater Thikwa

Gernot Wieland (Der Blick aus der Zukunft)

In seiner künstlerischen Arbeit setzt sich Gernot Wieland vorwiegend mit den Themen Narration und Erinnerung auseinander und untersucht mittels Video, Text und Lecture Performance psychologische Zusammenhänge zwischen Menschen und Gesellschaft. Aus der Verbindung von persönlichen und fiktiven Erzählungen einerseits und wissenschaftlichen Fakten oder realen Ereignissen andererseits, schafft er teils absurd-komische neue Narrative. Wielands Filme waren u.a. bereits auf diversen internationalen Filmfestivals, im Kunsthaus Graz und der Liverpool Biennale zu sehen. 2019 wurde er mit dem EMAF Medienkunstpreis der Deutschen Filmkritik ausgezeichnet.

Alexis Goertz (Kräuter Trilogie)

Alexis Goertz ist Fermentationsexpertin, Bacteria Barista, Coach und Gründerin von Edible Alchemy. Mit traditioneller sowie mit moderner Kräuterheilkunde bestens vertraut, kombiniert sie ungewöhnliche oder altbekannte Zutaten auf neue Weise und sorgt dann dafür, dass probiotische Bakterienkulturen ihre Aufgabe erfüllen können. In 2018 kollaborierte sie mit dem Künstler Andrew Rewald im Rahmen der Performativen Führung „Beyond the Pleasure Garden“.

Andrew Rewald & Prinzessinnengarten: Beyond The Pleasure Garden, Spreepark 2018, Foto: Frank Sperling

Ella Ziegler (STATICA)

Ella Ziegler studierte Bildende Kunst/Environmental Art in Halle/Saale und Glasgow. In ihren Arbeiten thematisiert sie urbane Alltagskultur und lässt in ihren Interventionen Zuschauer*innen zu Beteiligten werden. Sie realisiert Aktionen, Performances und Interaktionen im öffentlichen Raum, 2018 etwa das Projekt "Flora und Fauna" im Spreepark.

Für "STATICA" kooperiert Ella Ziegler mit Artisten des Circus Schatzinsel.

Moviemiento (Spreepark in Motion)

Das Kollektiv Moviemiento schafft temporäre Begegnungsräume – vom reisenden Kino mit Open Air-Vorführungen, über kleine Festivals, bis hin zu Workshops und Seminaren. Dabei wird insbesondere das Medium Kurzfilm genutzt, um zu Austausch und Diskussion einzuladen. Moviemiento besteht aus Filmemacher*innen, Videokünstler*innen, Fotografen*innen, Designer*innen, Architekt*innen, Pädagog*innen, Biolog*innen, Kulturwissenschaftler*innen und Projekt-Manager*innen.

Kulturspreepark e.V.
(Laut-leise; Poetische Ruhepunkte im Spreepark)

Der Verein KULTURspreePARK gründete sich 2014 aus dem Wunsch heraus, den Spreepark wieder mit Leben, Kultur und Menschen zu füllen. Seitdem fanden immer wieder an ausgewählten Terminen Theateraufführungen für Erwachsene und Familien, sowie Tanz- und Musikveranstaltungen statt. Daneben bietet der Verein schulische und außerschulische Kultur- und Bildungsarbeit in Form von Projekten und theaterpädagogischen Produktionen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an. Ein besonderer Schwerpunkt sind Projekte mit und für Gehörlose. Bereits 2018 kooperierte KULTURspreePARK mit der Grün Berlin und veranstaltete die Walpurgisnacht – eine Reihe von szenischen Grundgängen für Hörende und Gehörlose auf dem Spreeparkgelände.

Für "Poetische Ruhepunkte" kooperieren Kulturspreepark e.V. mit Edition Lyrigma